Ringvorlesung an der Universität zu Köln ab April 2018

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Ob TTIP, CETA oder die protektionistischen Ambitionen von Donald Trump: der Streit über die Ordnung des globalen Handels ist in vollem Gange – nicht nur unter Ökonominnen und Ökonomen. Das ist gut so, denn für uns ist klar: Bei internationalem Handel geht es nicht nur um Effizienz und Verteilungsfragen. Er hat soziale Auswirkungen, ökologische und kulturelle.

Dennoch bleiben viele drängende Fragen zu diesem Thema selbst in einem VWL-Studium undiskutiert. Die universitären Veranstaltungen beschäftigen sich im Kern mit ökonomischen Modellen und vermitteln die notwendigen mathematischen und methodischen Fähigkeiten – aktuelle Themen kommen höchstens als Fallbeispiel am Rand vor. Daher organisieren wir im Sommersemester 2018 eine Ringvorlesung an der Universität zu Köln, die genau diese Themen in den Mittelpunkt stellt.

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Verkonsumieren wir gerade unsere Lebensgrundlage?

Nutzt Freihandel der Gesellschaft insgesamt oder nur Einzelnen? Welche Vor- und Nachteile hat protektionistische Politik?  Beschleunigt Handel den Klimawandel, oder kann er manchmal sogar helfen, das Klima zu schützen? Welche Regeln braucht eine liberalisierte Wirtschaft, um Steuerwettbewerb oder Sozialdumping einzuschränken? Destabilisiert die wirtschaftliche Globalisierung Demokratien oder ist sie ein Garant für Frieden? Und stimmt es, wenn Globalisierungsgegner von Kulturzerstörung durch Handel sprechen?

Diese (und weitere :-)) Fragen wollen wir mit renommierten Wissenschaftlern und Praktikern im Rahmen unserer Vorlesungsreihe diskutieren. Wichtig ist uns eine ausgewogene Mischung an Positionen, die Freihandel nicht einseitig negativ oder positiv betrachten.

Interdisziplinär und Interaktiv

Momentan stecken wir mitten in der Planungsphase der einzelnen Veranstaltungen. Wir achten nicht nur darauf, Redner unterschiedlicher Denkschulen, sondern auch Experten unterschiedlicher Disziplinen einzuladen. Außerdem wollen wir die Ringvorlesung möglichst interaktiv gestalten – also so viel wie möglich diskutieren. Dafür suchen wir aktuell noch Mitstreiter. Kommt auch bei Fragen oder Anregungen gerne auf uns zu.